Der BDIH, gegründet im Jahr 1951, ist ein nicht gewinnorientierter Verband, in dem die Vertreiber und Hersteller von Gesundheitsprodukten organisiert sind. Im Jahr 2000 hatte der BDIH den ersten Standard für Natur und Biokosmetik veröffentlicht.
Der BDIH Standard Kontrollierte Naturkosmetik für Natur- und Biokosmetik steht unter anderem für:
- Natürliche Inhaltsstoffe
- Verzicht auf organisch-synthetische Farb-, sowie synthetische Duftstoffe, ethoxilierte Rohstoffe, Silikone, Paraffine und andere Erdölprodukte.
- Die Umwandlung der Rohstoffe zu kosmetischen Erzeugnissen erfolgt schonend mit physikalischen sowie wenigen chemischen Prozessen.
- Die meisten Rohstoffe entstammen dem Pflanzenreich, mit einigen Ergänzungen mineralischen und tierischen Ursprungs.
Dazu kommt eine eng begrenzte Auswahl technischer Erzeugnisse, auf die wegen heutiger Verbrauchererwartungen und zum Zwecke des Verbraucherschutzes nicht völlig verzichtet werden kann. Die Hersteller von BDIH kontrollierter Naturkosmetik unterstreichen mit der überwiegenden Verwendung von Rohstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau ihren aktiven Einsatz gegen Gentechnologie. Dem Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen wird durch umweltschonende Herstellungsverfahren, gute Abbaubarkeit von Rohstoffen und Fertigprodukten sowie sparsamen, umweltverträglichen Verpackungen entsprochen. Bei Verwendung von Rohstoffen aus Fair Trade und Dritte-Welt-Projekten wird zudem die soziale Verträglichkeit gefördert.
Der BDIH ist Gründungsmitglied der COSMOS AISBL, einem nicht gewinnorientierten Verband mit Sitz in Brüssel. Die Vorgaben des BDIH Standards konnten weitgehend übernommen werden.
Auch der COSMOS Standard steht für:
- Echte, kontrollierte Natur- und Biokosmetik, hergestellt mit Rohstoffen aus nachhaltigen Quellen.
- Die Inhaltsstoffe sind natürlichen Ursprungs, die wenigen Ausnahmen sind im Standard aufgelistet
Auf Inhaltsstoffe petrochemischen Ursprungs wird weitgehend verzichtet, die wenigen Ausnahmen sind im Standard aufgelistet.
- Verzicht auf Gentechnik
- Verzicht auf Rohstoffe von getöteten und gestorbenen Tieren
- Bei der Herstellung sind die Grundsätze der „Grünen Chemie“ zu beachten sowie weitere nachhaltige Vorgaben zu erfüllen.
Zertifiziert werden die Produkte von der
IONC